Weisungsgebundenheit

1. Allgemeines

Der Geschäftsführer einer GmbH unterliegt einem umfassenden Weisungsrecht der Gesellschafterversammlung und zwar, entgegen dem Wortlaut des § 37 Abs. 1 GmbHG, nicht nur bei der Vertretung der Gesellschaft, sondern in sämtlichen Geschäftsführungsmaßnahmen. Die Gesellschafterversammlung kann damit grundsätzlich jederzeit Weisungen im Einzelfall, aber auch eine dauerhafte Verlagerung von Zuständigkeiten anweisen.

Ein Vorstand einer AG unterliegt grundsätzlich keiner Weisungsgebundenheit (Ausnahmen im Konzernrecht), aber der Kontrolle durch den Aufsichtsrat, der weitreichende Informationsrechte hat.

2. Was können wir für Sie tun?

Sie sind als Geschäftsführer oder Vorstand mit Weisungen konfrontiert, deren Rechtmäßigkeit Sie anzweifeln? Hat man Ihre Aufgaben generell beschnitten oder verlagert? In einem persönlichen Gespräch klären wir mit Ihnen den Sachverhalt auf, bewerten die rechtliche Situation und legen mit Ihnen gemeinsam die weitere Strategie fest.